30 Twister nehmen es mit den Widdern auf

29.08.2015

Holzgerlingen heute zu Gast in Nürnberg

Von Sandra Langguth Kreiszeitung Böblingen 29.08.2015

Twisterspieler Thomas Rüschenpöhler (Nummer 42) attackiert mit seinen Defense-Kollegen den gegnerischen Ballträger: In Nürnberg wieder für die Fieldgoals zuständig Foto: Schittenhelm

Zwei Spiele stehen den Zweitliga-Footballern der Holzgerlingen Twister in dieser Saison noch bevor. Zwei Spiele, die es in sich haben, denn mit den Nürnberg Rams (heute um 16 Uhr) und den Kirchdorf Wildcats (5. September um 16 Uhr) warten zwei dicke Brocken auf die Mannschaft von Headcoach Kevin Selje. Um den Klassenerhalt ganz sicher in trockene Tücher zu bringen, sollten die Twister eines der beiden Spiele gewinnen. Doch die Chancen dafür stehen nicht allzu gut.

Immerhin ist der Mannschaftsbus an diesem Samstag ein klein bisschen voller als vergangene Woche. Da hatte Kevin Selje beim Gastspiel in Ingolstadt gerade einmal 26 Spieler an Bord. "Jetzt müssten es auf jeden Fall um die 30 sein", kann der Headcoach wieder mit Darko Pisaric, Graham Page, Yannick Mayer, Dirk Petrasch, Alexander Vogt, Alexander Lorch und Paul Sieffert rechnen. Ausfallen werden dafür Dominik Seeber und Kevin Wilke. Letzterer hat sich auch bereits für das Saisonfinale in Kirchdorf abgemeldet. "Kevin hat mit seinem Praktikum derzeit viel um die Ohren", hat der Headcoach Verständnis für seinen Kicker und Wide Receiver. Für ihn wird heute Paul Sieffert die Kick offs übernehmen, für die Fieldgoals ist wie letzte Woche Thomas Rüschenpöhler zuständig.

Das Hinspiel endete knappmit 40:34 für die Rams

Am Dienstag hatte Kevin Selje seinen Spielern freigegeben. "Nach dem harten Spiel in Ingolstadt war der zusätzliche Tag Erholung bitter nötig", so Selje. Am Mittwoch und gestern Abend standen die Spielzüge auf dem Programm, die die Coaches gegen die Nürnberg Rams gerne sehen möchten. Das Hinspiel zuhause verloren die Twister knapp mit 34:40, wobei Selje das Ergebnis relativiert: "Mit unseren Ballverlusten haben wir denen 17 Punkte ermöglicht. In dieser Liga werden eben auch die kleinsten Fehler bestraft." Solch ein Szenario soll sich möglichst nicht wiederholen. "Wir müssen versuchen, mit der Offense so lange wie möglich den Ball zu halten. Zum einen, damit unsere Defense nicht so oft aufs Feld muss, und zum anderen, damit deren Imports nicht die ganze Zeit spielen", kann sich Selje noch gut an den Running Back der Nürnberger und den Quarterback erinnern. "Das macht einen riesigen Unterschied, ob die da ihre Amis oder jemand anderen spielen lassen." Selje schätzt, dass auch dieses Spiel relativ knapp enden wird und die Zuschauer ähnlich viele Punkte miterleben werden.

Am Sonntag werden die Twister dann gespannt nach München blicken. Dort, beim Schlusslicht der 2. Bundesliga, sind die Darmstadt Diamonds zu Gast. "Wir hoffen, dass München das Spiel gewinnt", so Selje.


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